Ortswappen

 Bis zu Beginn des Jahres 1986 hatte die Ortsgemeinde Hahn kein eigenes Wappen.

Im Frühjahr 1986 beschloss der Gemeinderat ein eigenes Wappen zu erstellen. 

Entstehung

Aus 15 Entwürfen wurde sich für o.a. Wappen entschieden. Es stammte von Harald Kaspar, Glaskunst aus Kappel,

damals wohnhaft in Hahn. Am 04.12.1986 erteilte die Bezirksregierung Koblenz die Genehmigung zum Erstellen dieses Wappens:

 

Genehmigungsurkunde

Aufgrund des Para 5 Abs.1 der Gemeindeordnung in

Verbindung mit Para 2 der dazu ergangenen Durchführungsverordnung und dem

Beschluß des Ortsgemeinderates Hahn vom 4. August 1986 erteilen wir hiermit der

Ortsgemeinde Hahn, Rhein-Hunsrück-Kreis die Genehmigung, das nachfolgend näher

beschriebene Wappen zu führen:

 

" In Blau ein goldener Schrägrechtbalken, belegt mit einem schwarzen aufsteigenden Düsenjäger. Vorn drei goldene Getreidehalme mit

Ähren und Blättern, hinten gekreuzt ein goldener Hammer und ein goldener Schlägel."

 

Koblenz, 04. Dezember 1986

Bezirksregierung Koblenz

Az -100-08-

 

Unterschrift.

 

 

Um die Wappenerklärung für jeden verständlich zu machen, hier vom Verfasser einige Zusatzinformationen:

Die Grundfarben Blau und Gold (gelb) beziehen sich auf die frühere Zugehörigkeit zur Vorderen Grafschaft Sponheim, die hier von 1248 bis 1437

die Landesherrschaft hatten und diese Farben in ihrem Wappen trugen. Der Düsenjäger im Schrägbalken soll auf den 1951 gebauten, ehemaligen "Natoflugplatz - Hahn" hinweisen. Auf die seit Jahrhunderten praktizierte Landwirtschaft weisen die Getreidehalme mit Ähren und Blätter hin.

Gekreuzter Hammer und Schlägel sollen an den im 19. und 20. Jahrhundert betriebenen Schieferbergbau entlang des Willwersbaches

erinnern.

 

Text und Fotos von

Dieter Ochs-Wedertz

Stand 02.05.2019

 

 


Impressionen

Im Gemeindesaal darf das Wappen nicht fehlen.
An der östlichen Einfahrt, kommend von der Hunsrückhöhenstraße, ziert das Wappen das Willkommensschild für Besucher.
Heini Schell verziert im Jahr 2016 künstlerisch eine Feldscheune, so dass das Wappen auch keinem Fluggast am nahen Flughafen Hahn verborgen bleibt.